14. Juni 2026

Kinder und Jugendliche prägen die Zukunft – ihre Neugier und Offenheit machen sie zu wichtigen Multiplikator:innen. Mit der KEM-Klimaschule wird ein wirkungsvolles Bildungsangebot geschaffen.

Ein Jahr lang findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen erneuerbare Energien, Mobilität und Lebensstil statt. Zwei KEM- Klimaschulen wurden in der Region bereits erfolgreich umgesetzt. Im Juni 2025 feierten die VS Geinberg und Lohnsburg sowie die digi TNMS Altheim den Projektabschluss, im Herbst 2025 starteten das BORG, HTL und Gymnasium Ried als KEM-Klimaschulen. Darüber hinaus vermittelten Bodenworkshops, Ferienpassaktionen und Klima-Kasperltheater in zahlreichen Gemeinden und Schulen spielerisch Wissen und motivierten zum Mitmachen. Mit diesen Aktivitäten wird das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz in jungen Jahren
gestärkt. Es entstehen wertvolle Kooperationen zwischen Schulen, Gemeinden und regionalen Partner:innen – ein wichtiger Beitrag für eine zukunftsfähige Region.

Mehr: Wir leben Zukunft

Foto: Julia Haase/Stadtamt Ried


3 Fragen an ...

Regina Maringer

Lehrerin am BORG Ried im Innkreis

Welche Veränderungen bemerkst du seit Beginn der Klimaschule?

Viele. Die Begehung mit dem Schulwart beispielsweise, der zeigte, wie er im letzten Schuljahr Energie sparte. Er hat Maßnahmen gesetzt, die rund 7.000 Euro sparten – das hat großen Eindruck hinterlassen und die Schüler:innen tief bewegt. Seither gehen sie achtsamer mit Energie und Wasser um. Besonders sind die Veränderungen in der gesamten Schule. Seit der ersten Klimaschule im Jahr 2023 ist das Thema präsenter und nachhaltiger verankert. Auch bei den Lehrkräften.


Was berührt die Jugendlichen am stärksten?
Besonders gut angekommen ist, wenn sie selbst aktiv wurden – etwa beim Löten von Solarlichtern. Auch Angebote von externen Expert:innen, wie der Workshop der Energiedetektive, interessierten die Jugendlichen sehr. Energiesparen vor Ort und der Gedanke, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann, wurden greifbar. Aus meiner Sicht war dieses Bewusstsein vorher kaum vorhanden.


Wie erlebst du die Kooperation zwischen den Schulen, der KEM und weiteren Partnern wie z. B. der Stadtgemeinde Ried im Innkreis?
Ich freue mich immer, wenn ich mit Stephanie von der KEM Inn-Hausruck in Kontakt bin – sie ist eine große Stütze, man kann jederzeit Fragen stellen und bekommt Unterstützung. Auch der Austausch mit dem Gymnasium und der HTL ist wertvoll, weil ich viele neue Ideen mitnehmen kann. Der Kontakt zur Stadt Ried im Innkreis wurde auch intensiver. Verwaltung und Bauhof haben immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und die Gestaltung unseres Schulhofs wird seither eng begleitet.


Foto: Privat


Weitere Meilensteine der Region sind  HIER 

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
DIESES PROJEKT WIRD AUS MITTELN DES KLIMA-UND ENERGIEFONDS GEFÖRDERT UND IM RAHMEN DES PROGRAMMS KLIMA- UND ENERGIE-MODELLREGIONEN DURCHGEFÜHRT.
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