9. Juli 2026

Im Sprachcafé des PROGES Frauengesundheitszentrums fRIEDa treffen sich regelmäßig Frauen aus unterschiedlichen Kulturen. Dabei zeigte sich: Einige von ihnen hatten bisher nie die Möglichkeit, Radfahren zu lernen – obwohl es im Alltag Selbständigkeit, Mobilität und soziale Integration deutlich erleichtert.

Nach einem ersten Durchlauf erhielten Frauen mit dem Projekt „Rieder Radheldinnen“ nun bereits zum zweiten Mal die Chance, Radfahren in einem sicheren und geschützten Rahmen zu erlernen. Am Freitag, 26. Juni 2026, ging der zweite Kurszyklus erfolgreich zu Ende: Alle Teilnehmerinnen haben das Radfahren gelernt. „Dieses Projekt verbindet Frauen, stärkt sie im Alltag und macht Mobilität zugänglicher. Genau dafür setzen wir uns als Soroptimistinnen ein“, betont Angela Stoffner, Präsidentin des Clubs Soroptimistinnen Ried-Innviertel.

Viele Organisationen ziehen an einem Strang, um das zu ermöglichen: Getragen wird das Projekt von dem Club Soroptimistinnen Ried-Innviertel und der KEM Inn-Hausruck. Gefördert wird es vom Frauenreferat des Landes Oberösterreich und durch Spenden. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit dem PROGES Frauengesundheitszentrum fRIEDa und dem Klimabündnis Oberösterreich. Neben der Fahrtechnik wurden auch Verkehrsregeln und Sicherheitsaspekte vermittelt. Zum Einsatz kamen wiederaufbereitete Fahrräder von ReVital der Volkshilfe sowie neue Fahrradhelme der Räderei Vintage & Bike Shop gesponsert durch Puttinger Vogl Rechtsanwälte GmbH.

Angela Stoffner 

Präsidentin Club Soroptimistinnen Ried‑Innviertel

Dieses Projekt verbindet Frauen, stärkt sie im Alltag und macht Mobilität zugänglicher. Genau dafür setzen wir uns als Soroptimistinnen ein.

Bernhard Zwielehner 

Stv. KEM Obmann

Das Projekt zeigt, dass die Mobilitätswende auch soziale Teilhabe bedeutet. Klimafreundliche Mobilität muss für möglichst viele Menschen zugänglich sein.

„Das Projekt zeigt, dass die Mobilitätswende auch soziale Teilhabe bedeutet. Klimafreundliche Mobilität muss für möglichst viele Menschen zugänglich sein“, sagt Bernhard Zwielehner, Stv. Obmann des Vereins der KEM Inn-Hausruck. Besonders erfreulich: Die Teilnehmerinnen möchten weiter üben, das Rad künftig im Alltag nutzen und andere Frauen ermutigen. Für 2027 ist ein weiterer und letzter Kurszyklus geplant. „Unser Ziel ist es, Radfahren für alle Frauen in der Region zugänglich zu machen – sicher, alltagstauglich und mit Freude an der Bewegung“, so die Projektverantwortlichen.

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
DIESES PROJEKT WIRD AUS MITTELN DES KLIMA-UND ENERGIEFONDS GEFÖRDERT UND IM RAHMEN DES PROGRAMMS KLIMA- UND ENERGIE-MODELLREGIONEN DURCHGEFÜHRT.
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